FAQs2021-08-11T13:42:15+02:00

FAQs

Hier finden Sie die Antworten zu den häufigsten Fragen zur Installation unseres Aqueduct Ladesystem und der digitalen Ergänzung ChargeX Connect.

Kann das Ladesystem später erweitert werden?2021-08-12T17:54:48+02:00

Ja, genau dafür haben wir das Aqueduct entwickelt. Das modulare System kann ohne großen Aufwand auf bis zu 9 Module erweitert werden. Zusätzliche Ladepunkte haben keine Auswirkung auf die Vorinstallation, somit ist keine Meldung/ Genehmigung des Netzbetreibers nötig. Bei Neustart werden die Ladepunkte erkannt und automatisch konfiguriert.

Was ist ein E-Mobility Backend?2021-08-12T17:39:44+02:00

Mit einem E-Mobility Backend können Sie über ein Dashboard mit dem Ladesystem interagieren. Sie haben einen Live Überblick über Status, historische Ladevorgänge und die aktiven Nutzer. Per Desktop oder App haben Sie die volle Kontrolle und werden zum Betreiber Ihrer Ladeinfrastruktur.

Wie wird der Ladevorgang am Ladesystem Aqueduct gestartet?2021-08-12T17:15:54+02:00

Das Starten des Ladevorgangs ist mittels RFID Karte oder per App möglich. In beiden Fällen wird der Ladevorgang mittels ihres eindeutigen Accounts authentifiziert und anschließend gestartet.

Wie lange sind die Verbindungskabel?2022-03-30T10:00:48+02:00

Die Standardlängen sind: 1m, 3,5m, 5m, 7m und 9m.

Individuelle Kabel sind problemlos bis zu 50m möglich.

Die Verbindungskabel zwischen den Modulen werden speziell von System zu System ermittelt. Wir haben sog. Standardlängen, bieten aber falls nötig auch individuelle Kabellängen an. So können wir jeden Parkraum mit den passenden Kabeln versorgen und auf jeden Kundenwunsch eingehen. 

 

Ist eine Anbindung an ein Lastmanagement möglich?2021-12-14T17:40:10+01:00

Ja, aber nur selten nötig, da das Aqueduct Ladesystem ein integriertes Lastmanagement im System hat und daher nie die 11 bzw. 22kW Anschlussleistung übersteigt. Auch nicht wenn bis zu 9 Autos laden!

Statisches Lastmanagement: Die Einbindung ist aktuell über einen potentialfreien Kontakt möglich. Hiermit kann das Ladesystem von einer SPS oder Rundsteuerempfänger abgeschaltet werden. 

Dynamisches Lastmanagement: Bedarf meist großer Änderungen am Hausanschluss. Unser System kann mit dynamisch schwankenden Zugangsstrom umgehen, wie das aber realisiert wird, klären Sie bitte mit einer Elektrofachkraft.

Wie viele Module können maximal hintereinander gehängt werden?2022-03-24T11:41:40+01:00

Technisch gibt es keine Begrenzung. Um die optimale Alltagsmobilität zu gewährleisten empfehlen wir die Anzahl der Module anhand des jeweiligen Ladeverhaltens – angefangen bei einem System mit 2 Ladepunkten.

Wann müssen Ladepunkte beim Netzbetreiber angemeldet bzw. genehmigt werden?2021-09-09T10:46:57+02:00

Anmeldung: <= 11kW Summenbemessungsleistung gilt lediglich eine Anmeldepflicht der Ladestation
Genehmigung: >11kW der Summenbemessungsleistung je elektr. Anlage gilt zusätzlich Genehmigungspflicht

  • Bsp. 1: die Installation eines Aqueduct Ladesystem  mit 11 kW ist lediglich anmeldepflichtig

  • Bsp. 2: die Installation von zwei Aqueduct Ladesystemen (Startmodulen) mit je 11 kW ist anmelde- und genehmigungspflichtig

Die Anmeldung bzw. Genehmigung erfolgt meist durch Ihre Elektrofachkraft.

Wie zählt das Ladesystem Aqueduct den Strom?2021-08-12T17:12:39+02:00

Das Startmodul ist mit einem MID zertifizierten Stromzähler ausgestattet. Zusammen mit der RFID-Karte kann regulär über jedes OCPP Backend kW/h genau abgerechnet werden.

Eine eichrechtskonforme Ladelösung gem. Vorgaben der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) bieten wir mit dem Aqueduct.Pro. Hier ist ist in jedem Ladepunkt eine eichrechtskonforme Messkapsel. 

Wie wird der Ladevorgang am Aqueduct Ladesystem beendet?2021-08-12T17:13:55+02:00

Durch öffnen ihres Autos und dem Befehl „entriegel Ladedose“ wird der Ladevorgang umgehend abgebrochen. Das System gibt den Ladestecker frei. 

Zusätzlich könne Sie mittels der Ladekarte den Vorgang beenden und mit geöffnetem Auto das Kabel abziehen.

Wie lange ist die Ladedauer mit dem Aqueduct Ladesystem?2022-02-16T13:37:39+01:00

Die Dauer hängt von der Anzahl der Autos, deren Akkustand und der Anschlussleistung ab. Jedes Auto, das neu dazu kommt, bekommt umgehend ein Grundkontingent von 10kWh(50-75km), um sofortige Mobilität zu gewährleisten. Anschließend wird die Ladeleistung sequentiell in Zeitscheiben auf alle angeschlossenen Autos verteilt, bis diese vollgeladen sind.

Wie funktioniert das Lademanagement bzw. wird der Strom verteilt?2021-08-12T17:25:58+02:00

Unser System wird mit einem vorinstallierten Lademanagement ausgeliefert. Die anliegende Leistung wird vom intelligenten Startmodul, je nach Bedarf, sequentiell und phasenspezifisch auf die angeschlossenen Fahrzeuge verteilt. Zusammengefasst verteilen wir die Energie dynamsich trotz eines statischem Limits (Zuleitung). 

 

Kann das Ladesystem Aqueduct alle Fahrzeuge (u.a. Plug-in Hybride) laden?2021-08-12T17:29:01+02:00

Ja, wir laden alle vollelektrische (BEV) aber auch hybride Fahrzeuge(PHEV)! Das Ladesystem lädt gemäß aktuellem Standard (IEC 61851-1/22, Mode 3), dennoch testen wir regelmäßig mit den neuen Fahrzeugen diverser Hersteller! 

Was passiert bei einem Stromausfall?2021-08-11T13:22:55+02:00

Im Fall eine Stromausfalls wird der Ladevorgang unterbrochen und der Stecker entriegelt. Somit ist gewährleistet, dass Ihnen eine Weiterfahrt möglich ist. Das System fährt automatisch wieder hoch und der Ladevorgang wird automatisch fortgesetzt.

Ist ein Backend mit dem Aqueduct Ladesystem möglich?2021-08-12T17:37:45+02:00

Dank OCCP1.6J ist unsere Aqueduct für die Übermittlung relevanter Daten an ein Backend vorbereitet. Wir arbeiten eng mit dem Backend von SAP zusammen, alternative Backends sind aber genauso denkbar. Über das Backend können die Nutzer verwaltet, überwacht und abgerechnet werden. Am Ladepunkt erfolgt die Authentifizierung mittels persönlicher RFID-Karte, die im Backend hinterlegt ist.

Wie groß ist der Installationsaufwand für ein Aqueduct Ladesystem?2021-08-12T17:56:47+02:00

Die Kosten und der Aufwand der Installation schwanken nach Art der Montage. Im Optimalfall ist ein Erweiterungsmodul in etwa 5 min angeschlossen 🡪 mehr zu den Installationsschritten

Welche Voraussetzungen müssen für ein Aqueduct Ladesystem gegeben sein?2021-08-12T17:58:04+02:00

Das Aqueduct Ladesystem benötigt eine Nennspannung von 230/400V, einen Nennstrom von 16 bzw. 32A, eine Nennfrequenz von 50Hz und eine Vorsicherung von 16A bzw. 32A. Bitte klären Sie dies in einem Vorabcheck mit einer Elektrofachkraft ab.

Wie muss das Aqueduct Ladesystem abgesichert werden?2021-08-11T12:15:34+02:00

Wichtig: Der FI und die Vorinstallation sowie die Inbetriebnahme müssen von einer Elektrofachkraft gemacht werden! Für unser System benötigt man eine Vorsicherung mit 32A, 3-polig, Charakteristik B oder C (Vorinstallation). Im Lieferumfang von Aqueduct ist eine FI Typ B, speziell für E-Autos enthalten. 

Wie geht das Ladesystem Aqueduct online? (LAN, Mobilfunk)2021-08-12T17:45:51+02:00

Unser Produkt ist serienmäßig mit einem GSM-Modul und SIM-Karte ausgestattet. Wenn das Ladesystem Strom und Empfang hat wählt es sich selbstständig in das Backend ein. Solle es keinen Mobilfunk geben ist auch ein Netzwerkanschluss mit externem Router, oder ein Anschluss mit LAN-Kabel (RJ45) möglich. In diesem Fall muss aber die Kommunikation mit einem Backend speziell über DHCP konfiguriert werden. 

Was ist das Backend von ChargeX?2021-07-14T09:58:09+02:00

Wir arbeiten sehr eng mit der Firma SAP zusammen und nutzen daher das SAP E-Mobility Backend.

Was passiert nach Ablauf der Vertragslaufzeit?2021-07-14T09:57:41+02:00

Das Aqueduct Ladesystem funktioniert natürlich weiterhin mit allen Funktionen die Sie im Basic-Paket enthalten sind.

Ist es möglich die Ladeinfrastruktur nachzuverdichten?2022-03-24T13:47:52+01:00

Ja, beim Kauf eines Erweiterungsmodul nehmen wir da lange Verbindungskabel zurück und stellen Ihnen zwei kürze Verbindungskabel zur Verfügung. So ist es möglich einen weiteren Ladepunkt im Aqueduct Ladesystem, egal an welcher Stelle, zu integrieren.