Ladesystem
Aqueduct: die Mehrfachsteckdose für E-Autos
Das modulare Ladesystem für gewerbliche Standorte: Sie schließen ein Startmodul an die bestehende Zuleitung an und ergänzen bis zu 9 weitere Ladepunkte einfach per Verbindungskabel. Entwickelt und gefertigt in Deutschland.
- Jeder Stellplatz wird zum Ladeplatz: bis zu 10 Ladepunkte pro Zuleitung
- Eichrechts- und MID-konform: rechtssichere Abrechnung jedes Ladevorgangs
- Erweiterung per Plug & Play: nur 20 % der herkömmlichen Installationskosten
6.000+
Ladepunkte
1.400+
Standorte
800.000+
Ladevorgänge
Ein Ladesystem für alle Anwendungsfälle
Flottenladen
Laden Sie mehrere Fahrzeuge gleichzeitig über eine Zuleitung. Die Abrechnung läuft automatisiert pro Fahrzeug, der Aufwand im Fuhrparkmanagement bleibt minimal.
Mitarbeiterladen
Laden als Benefit für Ihre Mitarbeiter: Authentifizierung per RFID-Karte oder ChargeX App, individuelle Abrechnungsmodelle pro Nutzergruppe.
Gästeladen
Besucher und Kunden laden komfortabel und bezahlen direkt an der Station per Direct Payment.
Charge@Home
Dienstwagen am Wohnort laden, ohne manuelle Abrechnung: ChargeX erfasst den geladenen Strom und erstattet die Hausstromkosten Ihrer Mitarbeiter automatisiert.
Ladestation
Startmodul
Mit dem Startmodul beginnt jedes Aqueduct-System: Sie schließen es an die bestehende Elektroinstallation an, 1- oder 3-phasig mit bis zu 22 kW. Lade- und Lastmanagement, Netzwerkanbindung und Abrechnung sind bereits integriert.
Integriertes Lade- und Lastmanagement (patentiert)
Eichrechts- und MID-konform
Sofort einsatzbereit: Das Startmodul kommt vollständig vorkonfiguriert.
Ladestation
Erweiterungsmodul
Mehr Bedarf? Sie ergänzen Erweiterungsmodule einfach per Verbindungskabel am bestehenden System, bis zu 9 pro Startmodul. Ihr Ladesystem wächst, ohne dass eine neue Zuleitung nötig wird.
Plug & Play-Installation mit Verbindungskabel
Systemgröße flexibel anpassbar
Erweiterung zum Bruchteil der Kosten: nur 20 % der herkömmlichen Installationskosten pro Ladepunkt.
Technische Merkmale
Plug & Play Installation
Erweiterungsmodule schließen Sie per Verbindungskabel an, ohne Eingriff in die feste Elektroinstallation. Das senkt die Installationskosten deutlich gegenüber konventionellen Systemen.
Eichrechts- und MID-konform
Für rechtssichere Abrechnung: eichrechtskonforme Module für öffentliche, abrechnungspflichtige Anwendungen, MID-konforme Module für die interne Abgabe.
Patentiertes Lastmanagement
Das integrierte und patentierte Lastmanagement verteilt die verfügbare Leistung automatisch auf alle Ladepunkte, ohne den Netzanschluss zu überlasten.
Innen- und Außeninstallation
Das Aqueduct-System eignet sich für Innen- und Außenbereiche und erfüllt mit Schutzart IP 54 und IK 08 die Anforderungen für gewerbliche Dauerinstallation.
Regulatorik
Die GEIG-Novelle ist für Sie bereits erfüllt
Die Novelle des Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetzes (GEIG) verschärft die Anforderungen an Ladeinfrastruktur. Das Aqueduct-System erfüllt sie ohne Nachrüstung: Sie investieren einmal und bleiben gesetzeskonform.
Dynamisches Lastmanagement (Smart Charging)
Die GEIG-Novelle verlangt die dynamische Anpassung des Ladestroms. Das Aqueduct löst das über seinen patentierten, sequentiellen Ladealgorithmus: Er verteilt die verfügbare Leistung vollautomatisch und in Echtzeit auf alle Fahrzeuge, ohne externe Steuerungshardware.
Offenes Kommunikations-Backend (OCPP 1.6J)
Das Gesetz fordert die Einbindung in digitale Lademanagementsysteme. Über das integrierte LTE-Mobilfunkmodem kommuniziert das Aqueduct per Standardprotokoll OCPP nativ mit Systemen zur Flottensteuerung und für Energienachweise.
Netzdienliches Laden (§14a EnWG)
Netzdienliches Laden ist Pflicht. Das Aqueduct verarbeitet Dimm- und Steuerbefehle des Netzbetreibers direkt, etwa bei drohender Netzüberlastung über das Smart-Meter-Gateway, und passt die Ladeleistung an.
Rechtssichere Verbrauchserfassung
Pauschalabrechnungen sind laut Gesetz unzulässig, gefordert ist eine kilowattstundengenaue Erfassung. Das Aqueduct registriert jeden Ladevorgang präzise digital. Für die kWh-genaue Abrechnung gegenüber Dritten stehen eichrechtskonforme Module zur Verfügung.
Zukunftssichere Software (Over-the-Air-Updates)
Normen entwickeln sich weiter, etwa ISO 15118-20 für bidirektionales Laden. Das Aqueduct ist updatefähig: Neue Protokolle und gesetzliche Software-Anforderungen spielt ChargeX drahtlos ein, ohne Hardwaretausch.
Weniger Vorverkabelung durch Verkettung
Das GEIG fordert weitreichende Vorverkabelung. Da das Aqueduct bis zu 10 Ladepunkte über eine einzige Zuleitung verkettet, entfällt das teure Verlegen einzelner Kabelstränge zu jedem Stellplatz.
Spezifikation
Aqueduct im Überblick
- Ladeleistung
- 11 kW (Auslieferung), 22 kW konfigurierbar
- Anschluss
- 1- oder 3-phasig, 230/400 V, Nennstrom 32 A
- Ladepunkte pro System
- bis zu 10 über eine Zuleitung
- Ladestandard
- Typ 2 nach IEC 62196-2 (5 m Ladekabel oder Steckdose)
- Messung
- MID-Zähler (2014/32/EU) oder geeichter Zähler (MessEG)
- Lastmanagement
- sequentiell, integriert, patentiert
- Backend-Kommunikation
- OCPP 1.6J über integriertes LTE-Modem
- Fahrzeugkommunikation
- IEC 61851-1 Mode 3, ISO 15118-20 (per Update bis 01.01.2027)
- Netzdienliche Steuerung
- §14a EnWG über potentialfreien Kontakt
- Updatefähigkeit
- Over-the-Air, serienmäßig
- Schutzart / Stoßfestigkeit
- IP 54 / IK 08
- Installationsumgebung
- Innen- und Außenbereich
- Betriebstemperatur
- −25 °C bis +40 °C
- Abmessungen
- 245 × 392 × 175 mm (B × H × T)
- Gewicht
- 4,5 bis 6,4 kg je nach Variante
Ladestation
Aqueduct PROfessional und Aqueduct MID
Beide Varianten verketten Sie per Plug & Play. Der Unterschied liegt in der Messung und damit in der Art der Abrechnung.
Aqueduct PROfessional
Messung: geeichter Zähler nach MessEG. Abrechnung: kWh-genaue Abrechnung gegenüber Dritten. Beispiel: öffentliche Abgabe, Verkauf an Mieter, Kunden oder Mitarbeiter.
Aqueduct MID
Messung: MID-Zähler nach 2014/32/EU. Abrechnung: interne Erfassung ohne Abrechnung gegenüber Dritten. Beispiel: eigener Fuhrpark, interne Kostenzuordnung.
Kontakt
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FAQ
Ihre Fragen, unsere Antworten
Wie viele Ladepunkte kann ich an einem Netzanschluss betreiben?
Das Aqueduct Ladesystem ist modular: An einer Zuleitung lassen sich mehrere Ladepunkte sequentiell betreiben, das integrierte Lastmanagement verteilt die verfügbare Leistung automatisch. So laden mehr Fahrzeuge, ohne dass der Netzanschluss ausgebaut werden muss.
Lässt sich das Ladesystem später erweitern?
Ja. Weitere Ladepunkte werden als Erweiterungsmodul ergänzt. Die Installation einer Erweiterung kostet rund 20 % der herkömmlichen Installationskosten pro Ladepunkt, ein zusätzlicher Ladepunkt ist in wenigen Minuten betriebsbereit.
Ist das Aqueduct eichrechtskonform?
Ja, für die abrechnungsgenaue Messung steht das System eichrechts-konform zur Verfügung. Welche Variante Ihr Fall erfordert, hängt vom Abrechnungsszenario ab.
Für welche Standorte eignet sich das Aqueduct?
Für Mitarbeiter-, Flotten- und Gästeladen an gewerblichen Standorten und in der Immobilienwirtschaft, von einzelnen Stellplätzen bis zu großen Parkflächen.
Wer plant und installiert die Anlage?
ChargeX liefert Hardware, Installation, Software und Service aus einer Hand, deutschlandweit über ein Netz von mehr als 90 Elektropartnern. Sollten Sie einen eigenen Elektriker haben, können Sie auch gerne diesen beauftragen. ChargeX klärt alle weiteren Schritte mit Ihrem Elektriker.